13.06.2019

Gemeinschaftsarbeit der Klasse 12 – ein Beitrag zum künstlerischen Abschluss

Im Laufe Kunstunterricht der 12. Klasse haben wir uns mit verschiedenen Techniken und Stilrichtungen in der Kunst beschäftigt. Den Fokus haben wir dabei auf die Abstraktion und die sogenannte Rakeltechnik gelegt, die wir in unsere eigenen Werke haben einfließen lassen.

Besonders inspirieren ließen wir uns von dem bedeutenden zeitgenössischen Künstler Gerhard Richter. Der am 09. Februar 1932 in Dresden geborene Maler, Bildhauer und Fotograf studierte und arbeitete bis zu seiner Flucht nach Westdeutschland (1961) in der DDR, wo er sich durch die Zensierung der Kunst in seiner künstlerischen Freiheit eingeschränkt fühlte. Von diesen Schranken befreit hat er sich von einem Künstler des sozialistischen Realismus zu einem Liebhaber des Abstrakten und surrealistischen Realismus entwickelt, der von den oftmals mit Richter in Verbindung gebrachten Rakel- und Spachteltechniken geprägt ist.

Auch in unseren Bildern sind diese Techniken zu sehen, bei denen Farbe mit einem Spachtel auf den Malgrund vielschichtig abgestrichen wird, sodass die Bilder eine ungeheure Maldicke aufweisen. Diese Maltechnik regt vor allem zum Experimentieren an, häufig werden andere Motive mit der Rakeltechnik übermalt oder hervorgehoben. Auf diese Weise entsteht ein Bild aus dem Zusammenspiel von Planung, Zufall und Intuition. Die Schwierigkeit besteht oft darin, für sich zu entscheiden, wann das Bild fertig ist.

Lilia Denecke und Charlotte Augustin

Diesen Inhalt teilen: