16.05.2019

Mit Stechpaddeln und Packsäcken - Eine Kanuwanderung der siebten Klasse auf der Ems

Mit Stechpaddeln wird sich im Sommer 2019 die 7.Klasse mit ihrem Klassenlehrer und einigen Eltern mitsamt Zelten und wasserdichten Packsäcken auf die Ems begeben. Dazu werden derzeit im Werkunterricht unter der Anleitung Herrn Kutzoras eigene Holz-Stechpaddel hergestellt. Diesem Fluss, dem das Emsland seinen Namen verdankt, folgen die Schüler*innen flussab von Süden nach Norden, von Rheine bis zum Ziel Papenburg. Von dort aus ist es nur noch ein kurzes Stück bis Emden, von wo aus die Ems in den Dollart und in die Nordsee mündet.

 

In Kanadierbooten, in denen einige Oberstufenschüler der Klasse 10 und 11 als Steuerleute mitpaddeln, geht diese Kanutour etwa 140 Flusskilometer über Emsbüren, Lingen, Geeste, Meppen, Haren und Dörpen, vorbei an verschiedenen Sehenswürdigkeiten aus Kultur, Natur und Technik.

Die Schüler*innen haben sich einige Monate vorher mit verschiedenen Themen zum Emsland beschäftigt: Elijah und Rasmus haben eine Schiffsbauwerft (Meyerwerft) in Papenburg kennen gelernt, Lotta und Mareike wissen etwas über die Tier- und Pflanzenwelt im Emsland, zum Atomkraftwerk in Lingen wissen Jorit und Nica zu berichten, Benno und Vincent kennen sich aus mit Schleusen und Wehren, Frida und Eva werden typische emsländische Gerichte kochen, das Moorgebiete dort sind das Spezialgebiet von Jon und Lovis; Jannik, Gustav und Silas werden Wissenswertes über den „Masterplan 2050" und die Bemühungen um den Ausbau der Windenergie an der Ems beisteuern und viele andere Themen mehr. Auf den Campingplätzen wird über alle Sachgebiete berichtet werden.

Auf dem Wege sind flussab Schleusen zu bewältigen, die mittels Drehkurbel von Hand zu bedienen sind, um die Staustufen der Ems zu überwinden. Auch gefährliche Wehre, die unschiffbar sind, müssen durch Umtragen der Boote passiert werden. Immer wieder werden auch einige Kilometer auf dem Dortmund-Ems-Kanal zu paddeln und ein gebührender Abstand zu den großen Schlepperschiffen einzuhalten sein. Mitunter kann es aber sein, dass sie mit ihren Booten in einer großen Schleuse gemeinsam mit solchen großen Motorschiffen liegen.
Ein Begleitfahrzeug wird von Zeltplatz zu Zeltplatz gefahren, in dem Gepäck, Zelte und die mobile Küche transportiert werden.

Echte Erlebnisse soll die Fahrt ermöglichen, Begegnung mit den eigenen Kräften, Herausforderungen bieten zum Entfalten neuer, auch sozialer Fähigkeiten im Unterwegssein im Gefüge Gleichaltriger.

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